Neue Kooperation zur Versorgung von Herzpatienten
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18.05.2017

Neue Kooperation zur Versorgung von Herzpatienten

Prof. Dr. Justus Strauch, Direktor der Universitätsklinik für Herz- und Thoraxchirurgie am Bergmannsheil in Bochum und Prof. Dr. Thomas Buck, Chefarzt Klinik für Kardiologie am Knappschaftskrankenhaus Dortmund (v.l.). Bildnachweis: Herzzentrum Westfalen

Bergmannsheil und Knappschaftskrankenhaus Dortmund arbeiten unter dem Dach des Herzzentrums Westfalen zusammen

Die Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie am Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil und die Klinik für Kardiologie am Knappschaftskrankenhaus Dortmund arbeiten künftig bei der Versorgung von Patienten mit Herzerkrankungen zusammen. Dazu haben die Partner das Herzzentrum Westfalen gegründet: Unter diesem Dach leisten Dortmunder Kardiologen und Bochumer Herzchirurgen eine umfassende Behandlung. Dadurch erweitert die Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie des Bergmannsheil ihr Behandlungsangebot auf das östliche Ruhrgebiet.

Integriertes Versorgungsangebot

„Wir bieten künftig unsere herzchirurgische Kompetenz auch am Knappschaftskrankenhaus Dortmund an und schaffen somit gemeinsam mit der Dortmunder Kardiologie ein integriertes Versorgungsangebot“, sagt Prof. Dr. Justus Strauch, Direktor der Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie am Bergmannsheil. Patienten, die einen herzchirurgischen Eingriff benötigen, können dank der neu geschaffenen personellen, räumlichen und technischen Voraussetzungen im Herzzentrum Westfalen vor Ort behandelt werden. Dazu zählen beispielsweise Menschen mit Erkrankungen an den Herzklappen, den Herzkranzgefäßen oder der Hauptschlagader.

Gemeinsames Herzteam

Die Zusammenarbeit ermöglicht die sichere Indikationsstellung durch ein gemeinsames Herzteam, in dem jeder Fall interdisziplinär begutachtet wird. Sie schafft weiterhin eine optimale Prozessqualität durch zertifizierte Behandlungsabläufe und eine bestmögliche Versorgung durch integrierte kardiologische und herzchirurgische Kompetenz. Ein ähnliches Behandlungskonzept, wie es jetzt im Herzzentrum Westfalen realisiert wurde, liegt auch der Zusammenarbeit der Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie und der Klinik für Kardiologie und Angiologie des Bergmannsheil in Bochum zugrunde.

Über das Bergmannsheil

Das Berufsgenossenschaftliche Universitätsklinikum Bergmannsheil zählt zu den größten Akutkliniken der Maximalversorgung im Ruhrgebiet. 1890 als erste Unfallklinik der Welt zur Versorgung verunglückter Bergleute begründet, vereint das Bergmannsheil heute 23 hochspezialisierte Kliniken und Fachabteilungen mit insgesamt 707 Betten unter einem Dach. Mehr als 2.300 Mitarbeiter stellen die qualifizierte Versorgung von rund 89.000 Patienten pro Jahr sicher.

Das Berufsgenossenschaftliche Universitätsklinikum Bergmannsheil gehört zur Unternehmensgruppe der BG Kliniken. In ihr sind neun berufsgenossenschaftliche Akutkliniken, zwei Kliniken für Berufskrankheiten und zwei Unfallbehandlungsstellen verbunden. Mit 12.500 Mitarbeitern und jährlich über 550.000 Patienten ist die Gruppe einer der größten Klinikverbünde Deutschlands. Darüber hinaus ist das Bergmannsheil Teil des Universitätsklinikums der Ruhr-Universität Bochum (UK RUB). Weitere Informationen: www.bergmannsheil.de, www.bg-kliniken.de

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Justus T. Strauch
Direktor der Universitätsklinik für Herz- und Thoraxchirurgie
Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil gGmbH
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
44789 Bochum
Tel.: 0234 / 302-6000 (Sekretariat)
E-Mail: elke.janowski@bergmannsheil.de

Pressekontakt:

Robin Jopp
Leitung Stabsstelle Unternehmenskommunikation
Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil gGmbH
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
44789 Bochum
Tel.: 0234 / 302-6125
E-Mail: robin.jopp@bergmannsheil.de